Vielfältiges Berliner Programm auf Einladung von Martin Dörmann

Nach einer alten kölschen Regel ist es nun also „Brauchtum“: Zum dritten Mal flog letzten Donnerstag ein Porzer Dreigestirn auf Einladung des Porzer Bundestagsabgeordneten Martin Dörmann mit einer fast 40-köpfigen Gruppe nach Berlin.

Dieser hatte für Prinz Helmut I., Bauer Hans, Jungfrau Melanie und ihre Equipe ein ganztägiges Programm im Bundestag organisiert, das er selbst mit begleitete. Mit dabei waren auch: vom Festausschuss Porzer Karneval (FAS) dessen Präsident Stephan Demmer, Geschäftsführer Holger Harms und Literat Stefan Lohe, zudem der Präsident der Urbacher Räuber Thomas Dieckmann sowie die Rezag-Girls, die Show-Tanzgruppe der Porzer Ehrengarde KG Fidele Grön-Wieße REZAG.

Deren tolle Tanzeinlage im Reichstagspräsidentenpalais der „Parlamentarischen Gesellschaft“ zum Auftakt war dort eine absolute Premiere und lockte begeistertes Publikum an. Danach ging es zu einem Empfang, an dem Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt und Kölns erste Bürgermeisterin und Bundestagsabgeordnete Elfi-Scho Antwerpes teilnahmen. Es wurde dabei kräftig gesungen, etwa die Porzer Hymne, die Prinz Helmut I. selbst komponiert hat.

Anschließend verfolgte die Delegation auf der Tribüne des Plenums eine Bundestagsdebatte, bei der das Dreigestirn von Vizepräsidentin Claudia Roth offiziell begrüßt wurde. So fand der Besuch sogar Eingang in das Protokoll des Deutschen Bundestages.

Auf den einzelnen Wegen im Bundestag wurde das Dreigestirn immer wieder von Abgeordneten und Mitarbeitern um gemeinsame Fotos gebeten. Martin Dörmann zeigte sich von dem Besuch ebenfalls begeistert: „Das Trifolium hat die familiäre Stimmung ihres Vereins, der KG Urbacher Räuber, und aller Porzer Jecken nach Berlin getragen. Sie sind die bestmöglichen Botschafter für Porz und Köln. Die drei verbreiten Herzenswärme und gute Laune in nicht leichten Zeiten. “

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Die Karnevalisten bedankten sich am Ende herzlich bei Martin Dörmann für ein besonderes Erlebnis und die stete Unterstützung. Prinz Helmut I. fasste es so zusammen: „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir in Berlin sein durften. Überall sind wir herzlich aufgenommen worden. Dieses Erlebnis werden wir sicherlich niemals vergessen.“

Seinen standesgemäßen Ausklang fand der Berlinbesuch am Abend in der „Ständigen Vertretung“ (StäV). Auch dort war die Begeisterung groß. Es wurden zahlreiche Fotos mit Gästen geschossen sowie Orden verteilt – vom Besitzer der rheinischen Kneipe bis zu einer Touristin aus Thailand. Und natürlich erklangen aus kräftigen Kehlen viele kölsche Lieder –  vom „Veedel“ bis zum „Stammbaum“.